Zu Hause in Sizilien
Kate Kalniete
Malerei
5. September bis 25. Oktober 2026
“I TETTI DI PALERMO”
120 cm x 100 cm
Mischtechnik: Acryl, Kohle, Pastell auf Leinwand
„ ON THE WAY TO PALERMO „
40 cm x 55 cm
Mix Technik: Acryl, Kohle, Pastell auf Papier.
Auf der Weg nach Palermo.
„MOLO DI MONDELLO„
40 cm x 55 cm
Mix Technik : Acryl, Kohle, Pastell
Ein schöner Strand, Mondello
Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, dem
5. September 2026, 11.00 Uhr möchten wir Sie und Ihre Freunde recht herzlich einladen.
Laudatio: Ingrid Leps
Musik: Maya Turtenwald, Gitarre
Laudatio: Ingrid Leps
Musik: Maya Turtenwald, Gitarre
geboren in Kuldiga, Lettland
Ausbildung: Besuch der Höheren Schule für Kunst und Humanitare Wissenschaft, Kuldiga, Lettland
Abschluss: an der Fakultät Umweltdesign der LMA, Kunstakademie Lettlands, Riga Sprachkentnisse: Lettisch, Englisch, Italienisch, Deutsch, Russisch
katekalniete@web.de
www.katekalniete.blogspot.com
instagram: katekalniete
Kate Kalniete ist eine Nomadin. In Sizilien aber hat ihr Herz seit zwei Jahren seine Heimat gefunden. Hier findet sie Landschaft und Architektur, Kunst und Musik, die ihre eigenen Werke inspirieren. Vor allem aber sind es die Menschen, die ihre Kreativität beflügeln - mit ihrer Vitalität, ihrer Freude an Schönheit, ihrer unverfälschten Gabe, genießen zu können. Das entspricht auch dem Naturell von Kate Kalniete. Der polyglotten Künstlerin, im lettischen Kuldiga aufgewachsen, fiel es nicht schwer, die Sprachbarriere hinter sich zu lassen. Nur durch Hören lernte sie Italienisch, wie ein staunendes Kind, das sich vom Wohlklang dieser Sprache verzaubern lässt. Nicht nur in Palermo fasziniert sie die Nähe zum Meer, das in allen Farben changiert und immer wieder zum Spiegel ihrer Emotionen wird. Schon an der Kunstakademie in Riga strebte die Lettin nach dem Ausdruck von Empfindungen, wie sie es bei den deutschen Expressionisten so bewunderte. Damit tanzte sie dort aus der Reihe und musste sich in ihrer künstlerischen Position rigoros behaupten. Als der Eiserne Vorhang fiel, zögerte sie nicht, die Werke ihrer Leitsterne wie Pierre Bonnard, Henry Matisse, Vincent van Gogh oder Edvard Munch im Original zu studieren.
An der Seite des Schweizer Architekten Rudolf Calonder, Lebenspartner und Mentor, traf sie auf Italien und war mit der ganzen Begeisterungsfähigkeit ihrer zwanziger Jahre sofort hingerissen. 13 Jahre bereiste das Paar die Apenninen-Halbinsel, genoss intensive Begegnungen in Ravenna und Venetien. Später lebte Kate Kalniete sieben Jahre in Venedig, wo sie es immer wieder hinzieht.
Jetzt fühlt sie sich in Palermo zu Hause, hat ihren Alltag zwischen ihrem schöpferischen Elan und der Entdeckung des sizilianischen Lebens strukturiert - immer auf der Hut, Routine keinen Raum zu geben. Die lässt sie bestenfalls für ihren täglichen Cafébesuch gelten. Gutes Essen, klassische Musik in den wunderbaren Kirchen, auch mal der Sound in einem Jazzclub, Streifzüge durch jeden Winkel der Stadt, Spritztouren zu ihren Lieblingsstränden prägen ihr Leben.
Sizilien ist aber auch reich an optischen Verlockungen, Strukturen, Linien, Perspektiven, die Kate Kalniete so faszinieren, dass sie schon das fertige Bild vor ihrem geistigen Auge vor sich sieht. Das jedoch geht konsequent seinen eigenen Weg. Es reflektiert ihre ureigene Version der Licht durchfluteten felsigen Landschaft am Meer, das in türkis, grün oder taubenblau ihre Stimmung aufnimmt. Auch Goldtöne tauchen auf, als wäre jeder Tag am Wasser ein Festtag. Getoppt wird die eigenwillige Farbwahl oft von einem blassen Rosé, das das Strahlen noch steigert. Dabei ahnt man, dass die Künstlerin in den Expressionisten Seelenverwandte gefunden hat.
Die Malerinnen und Maler von Brücke und Blauem Reiter haben die Farbe als Ausdruck inneren Empfindens neu austariert und sich im Ringen um das Wesentliche profiliert. Das hat Kate Kalniete tief verinnerlicht. In den Städten beeindruckt sie eine Architektur, die sich die Aura der Jahrhunderte bewahrte. In San Pellegrino, Catania, Monreale gelingt es ihr, mit wenigen expressiven Strichen pulsierendes Leben und ganze Stilepochen glaubhaft zu machen.
Sie spielt kraftvoll die Kontraste von Meer und Gebirgsformationen aus, verliert sich atmosphärisch in der Weite zwischen Himmel und Horizont. Mit erstaunlich wenig Staffage weckt sie die Magie belebter Plätze, spürt dem Reiz barocker Fassaden, eines unverwechselbaren Blicks vom Balkon nach. Farbiger Karton in kleineren Formaten erweist sich unterwegs als idealer Bildträger.
Kate Kalniete braucht die direkte Konfrontation mit ihrem Motiv, das sie später in einem Café gern ausbaut bei einem Espresso und einer Cassata al forno, der berühmten sizilianischen Torte. In Mischtechniken, in der Kombination von Stiften, Kreiden, Kohle und Acryl findet sie lebendige Ausdrucksmittel, die ihren Intentionen entsprechen. Und manchmal hinterlässt auch der Sand, den der Wind auf feuchte Farbflächen weht, als grobe Körnung authentische Spuren.
Die Künstlerin weiß, wann sie aufhören muss. Sie beherrscht souverän das Spiel mit Verdichtungen und Freiräumen. Das Austarieren dieser Balance verleiht ihren Arbeiten eine innere Spannung, die wie ein Funke auf den Betrachter überspringt, Vertrautes mit einer neuen Perspektive bereichert. Unbekümmert stellt sich Kate Kalniete einer Motivlage, die schon Generationen von Malern in ihren Bann gezogen hat. Ihr unorthodoxer Blick für das Essenzielle, ihre Farbwahl, Frische und Unbekümmertheit schützen sie davor, sich ohne Tiefgang im Reiz des südlichen Landstrichs zu verfangen.
Ingrid Leps Juli 2026
An der Seite des Schweizer Architekten Rudolf Calonder, Lebenspartner und Mentor, traf sie auf Italien und war mit der ganzen Begeisterungsfähigkeit ihrer zwanziger Jahre sofort hingerissen. 13 Jahre bereiste das Paar die Apenninen-Halbinsel, genoss intensive Begegnungen in Ravenna und Venetien. Später lebte Kate Kalniete sieben Jahre in Venedig, wo sie es immer wieder hinzieht.
Jetzt fühlt sie sich in Palermo zu Hause, hat ihren Alltag zwischen ihrem schöpferischen Elan und der Entdeckung des sizilianischen Lebens strukturiert - immer auf der Hut, Routine keinen Raum zu geben. Die lässt sie bestenfalls für ihren täglichen Cafébesuch gelten. Gutes Essen, klassische Musik in den wunderbaren Kirchen, auch mal der Sound in einem Jazzclub, Streifzüge durch jeden Winkel der Stadt, Spritztouren zu ihren Lieblingsstränden prägen ihr Leben.
Sizilien ist aber auch reich an optischen Verlockungen, Strukturen, Linien, Perspektiven, die Kate Kalniete so faszinieren, dass sie schon das fertige Bild vor ihrem geistigen Auge vor sich sieht. Das jedoch geht konsequent seinen eigenen Weg. Es reflektiert ihre ureigene Version der Licht durchfluteten felsigen Landschaft am Meer, das in türkis, grün oder taubenblau ihre Stimmung aufnimmt. Auch Goldtöne tauchen auf, als wäre jeder Tag am Wasser ein Festtag. Getoppt wird die eigenwillige Farbwahl oft von einem blassen Rosé, das das Strahlen noch steigert. Dabei ahnt man, dass die Künstlerin in den Expressionisten Seelenverwandte gefunden hat.
Die Malerinnen und Maler von Brücke und Blauem Reiter haben die Farbe als Ausdruck inneren Empfindens neu austariert und sich im Ringen um das Wesentliche profiliert. Das hat Kate Kalniete tief verinnerlicht. In den Städten beeindruckt sie eine Architektur, die sich die Aura der Jahrhunderte bewahrte. In San Pellegrino, Catania, Monreale gelingt es ihr, mit wenigen expressiven Strichen pulsierendes Leben und ganze Stilepochen glaubhaft zu machen.
Sie spielt kraftvoll die Kontraste von Meer und Gebirgsformationen aus, verliert sich atmosphärisch in der Weite zwischen Himmel und Horizont. Mit erstaunlich wenig Staffage weckt sie die Magie belebter Plätze, spürt dem Reiz barocker Fassaden, eines unverwechselbaren Blicks vom Balkon nach. Farbiger Karton in kleineren Formaten erweist sich unterwegs als idealer Bildträger.
Kate Kalniete braucht die direkte Konfrontation mit ihrem Motiv, das sie später in einem Café gern ausbaut bei einem Espresso und einer Cassata al forno, der berühmten sizilianischen Torte. In Mischtechniken, in der Kombination von Stiften, Kreiden, Kohle und Acryl findet sie lebendige Ausdrucksmittel, die ihren Intentionen entsprechen. Und manchmal hinterlässt auch der Sand, den der Wind auf feuchte Farbflächen weht, als grobe Körnung authentische Spuren.
Die Künstlerin weiß, wann sie aufhören muss. Sie beherrscht souverän das Spiel mit Verdichtungen und Freiräumen. Das Austarieren dieser Balance verleiht ihren Arbeiten eine innere Spannung, die wie ein Funke auf den Betrachter überspringt, Vertrautes mit einer neuen Perspektive bereichert. Unbekümmert stellt sich Kate Kalniete einer Motivlage, die schon Generationen von Malern in ihren Bann gezogen hat. Ihr unorthodoxer Blick für das Essenzielle, ihre Farbwahl, Frische und Unbekümmertheit schützen sie davor, sich ohne Tiefgang im Reiz des südlichen Landstrichs zu verfangen.
Ingrid Leps Juli 2026
Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
Aktuelle Auswahl:
Solo Ausstellung: 2026 - „ ARBEITEN AUS ITALIEN „ Kabinettausstellung in Galeria Akanthus, Leipzig, Deutschland 2026 -„ ANSICHTEN STENDAL „ Kleine Galerie im Rathaus, Arneburg, Deutschland Gruppenausstellungen: 2025 -„ ART OF SPIRIT - SPIRIT OF ART „ MARIEN DOM , Velbert, Deutschland
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